Milch – Früher Notnahrung – heute Massenprodukt

Früher Notnahrung – heute Massenprodukt

Milch und Milchprodukte (Käse, Jogurt etc.) lassen sich in jeder üblichen Lebenspyramide finden und sind für eine ausgewogene Ernährung empfohlen.

Doch ist Milch wirklich noch eine gesunde Kalzium- und Eisenquelle für uns und vor allem unsere Kinder? Was für Folgen hat der Milchkonsum für die Tiere und unsere Gesundheit?

Fakten

Geschichte

Früher galt Milch als Notnahrung, während langer Winter oder Dürrezeiten. Eine Kuh war damals Teil der Familie und schenkte die Milch, die ihr Kalb übrig ließ gern den Menschen zum Überleben. Es ist das Bild, was die meisten von uns im Kopf haben, wenn sie an Milch denken (es ist ja auch das was uns in der Werbung gezeigt wird). Eine friedliche Kuh auf der Weide, die genüsslich ihr Gras frisst und dabei all die nötigen Mineralstoffe aufnimmt, die sie benötigt und so durch ihre Milch an uns weiter gibt. Das wäre doch schön, denn DIESE Milch wäre nur halb so schädlich wie die, die wir täglich konsumieren.

Tierschutz

Milch ist ein Produkt und wird in hochindustrialisierten Betrieben hergestellt. Die Kuh ist ein Nutztier und wird zu einem reinen Milchlieferanten für den Menschen. Von der friedlichen Kuh auf der Weide ist da nichts mehr übrig. Sie verbringen meist ihr ganzes Leben auf Beton- und Spaltböden, sind ständigem Stress ausgesetzt und leben anstelle 20 Jahre ca. vier oder fünf bevor sie zum Schlachter gehen.

Stellen wir uns doch mal die Frage warum eine Kuh Milch gibt. Aus demselben Grund warum wir das auch tun, als Nahrung für unsere Babys. Eine Kuh MUSS also schwanger sein bzw. eine Kalb geboren haben um Milch zu produzieren.

Der Horrorkreislauf einer Milchkuh

Kuh bekommt ein Kalb à Kalb wird der Mutter einen Tag nach der Geburt entrissen und mit Milchersatz gefüttert à Mutterkuh gibt nun 10 Monate Milch, sie wird gemolken um den menschlichen Milchkonsum zu decken, danach wird sie erneut befruchtet à das weibliche Kalb wird kurz nach seinem 1. Geburtstag befruchtet und der Kreislauf beginnt von vorn!

Wenn wir uns überlegen wie viel Supermärkte es im Umkreis von 10 km von unserem Zuhause gibt, wie viel Milch und Milchprodukte dort zum Verkauf angeboten werden und uns das Ganze dann mal nur für ganz Deutschland vorstellen, können wir erahnen wie viel Kühe/ Kälber es benötigt um unseren Milchkonsum zu decken.

Gesundheit

Die reine Logik lässt uns doch schlussfolgern, dass erstens eine auf Dauer befruchtete Kuh, vollgestopft mit Hormonen nicht gesund sein kann. Zweitens mal abgesehen vom grausamen, traumatischen Erlebnis, dass ihr das Kalb entrissen wird, macht die andauernde Molkerei ihre Euter krank. Sie wird daraufhin mit Antibiotikum behandelt, was am Ende in unserer Milch landet.

Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen, die nach dem Säuglingsalter artfremde Milch einer anderen Spezies trinken. Kuhmilch ist für Kühe, sie ist auf ein Tier ausgerichtet, das vier Mägen hat. Nachdem wir abgestillt sind von unserer Mutter produzieren wir weniger von dem Enzym, was uns hilft Milch zu verdauen. Der Grund für Laktoseintoleranz (Symptome, Blähungen, Krämpfe, Erbrechen, Kopfschmerzen, Hautausschlag, Asthma). Hinzu kommt, dass nur wir in Nordeuropa den Milchzucker meist auch noch im Erwachsenenalter verdauen können. Im Rest der Welt verlieren 90 Prozent nach der Säuglingszeit diese Fähigkeit. Für den menschlichen Körper ist es also ganz normal nach der Säuglingsmilch KEINE Milch mehr zu bekommen.

Warum DU Milch ab Morgen von deinem Speiseplan und dem deiner Familie streichen solltest:

-          Milch ist verantwortlich für Nahrungsmittelallergien unter Säuglingen und Kindern

-          ein Verzehr von zu viel tierischem Eiweiß wird mit der Entwicklung von Gebärmutter-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs in Verbindung gebracht

-          Milchprodukte wirken von allen Lebensmitteln am stärksten Schleim bildend à Milch führt zu einer Übersäuerung des Körpers à Krebs kann NUR in einem saurem Umfeld entstehen und wachsen (siehe Artikel PH-Wert) à folglich kann Milch das Krebsrisiko erhöhen

-          Milchprodukte sind mit Hormon- und Pestizidrückständen und Pilzen belaste

-          So viele Menschen verbesserten Krankheitsbilder oder auch ihr Hautbild in dem sie Milch von ihrem Speiseplan strichen

-          Folgendes wurde bereits in Milch nachgewiesen: Millionen für Eiterzellen, Wachstumshormone, Antibiotika, Fäkalien

-          Milch entzieht den Knochen Kalzium!!!

Es gibt noch wesentlich mehr Fakten, die gegen einen Milchkonsum sprechen. Auch der Umweltschutz spielt z. B. eine große Rolle beim Thema Milchindustrie. Für alle die das Thema interessiert empfehle ich einfach googlen. Ihr werdet mit Informationen überschüttet. Das ist auch gut so, denn ich denke das Milch eines der größten Lebensmittllügen unserer Zeit ist und für Mensch und Tier der blanke Horror.

www.peta.de/Milch

Alternativen zur Kuhmilch sind z. B. Mandelmilch, Reismilch, Kokosnussmilch, Cashewmilch, Hanfmilch. Das sind gesunde und leckerer Alternativen voll von allem was der Körper benötigt. Sie eignen sich zum Kochen, Backen und Trinken.

Natürliche Kalzium- und Eisenquellen sind aber z. B. auch Blattgemüse, Wildpflanzen, Samen und Nüsse.

Ihr denkt vielleicht diese Alternativen sind teurer.  Aber wenn man überlegt wie viel Medizin zur Heilung von Krankheiten kostet oder gar schlimmer habt ihr mal überlegt mit wie viel ihr für Krebs bezahlen müsst, ist es doch glatt ein Schnäppchen oder?!

Rezept zum Thema

Mandelmilch – Einfach und schnell Zuhause hergestellt

Es gilt: Mandeln werden im Verhältnis 1:2 mit Wasser gemischt. Bei  einem halben Liter Mandelmilch, brauchst Du dafür 166 Gramm Mandeln und 333 ml Wasser.

1 TL Honig oder Datteln zum süßen

Mandeln 8 bis 12 Stunden in Wasser einweichen

Mandeln aus dem Wasser nehmen und in einen Mixer geben.

Darauf die doppelte Menge Wasser wie Mandeln geben.

Gut vermixen, bis die Milch eine reinlich weiße Farbe hat.

Wäschesieb über den Mixer stülpen und die Mandelmilch abgießen.

Voilá gesunde Mandelmilch

Euer Nutrition Babe - Team Tr3nd nutrition-laufen

 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.